Bernd Busemann - Justizminister des Landes Niedersachsen

Bernd_BusemannSehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Hundesports,

nach den großartigen Erfolgen in den Jahren 2003, 2007 und 2010 begrüße ich alle Freundinnen und Freunde des Hundesports sowie alle Hundeführerinnen und Hundeführer herzlich zur diesjährigen SVBundessiegerprüfung und den Agility-Wettbewerben des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e. V. hier in Meppen. Sehr gerne habe ich hierfür das Ehrenprotektorat übernommen.

Der deutsche Schäferhund hat sich zum beliebtesten Rassehund der Welt entwickelt. Die erste Eintragung in ein Zuchtbuch erfolgte 1899 im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV), Ihres Vereins. Ein erster Rassestandard für den Deutschen  Schäferhund wurde bereits 1891 formuliert. Dieser Rassestandard bezieht sich sowohl auf das anatomische Erscheinungsbild sowie auf die Wesens- und Charaktereigenschaften des Deutschen Schäferhundes.

Aufgrund dieser Merkmale ist der Deutsche Schäferhund aus vielen Bereichen unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Er gilt als eine Art „König der Zehnkämpfer" und wird als Diensthund in Behörden, als Rettungshund, Hütehund, Wachhund, Behindertenführhund, Begleithund und natürlich nicht zuletzt als Familienhund eingesetzt.

Wie wir Menschen brauchen auch Hunde zum Gesundbleiben ausreichend Bewegung. So fördert der Schäferhundesport, den Sie alle hier ausüben, auch die körperliche Fitness des Hundeführers. Dies ist aber nicht die einzige positive Auswirkung die Hundehalter erfahren.
So steigert ein Hund das Lebensgefühl, forciert Kontakt zu anderen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern, wirkt beruhigend, stressmindernd, steigert das Selbstwertgefühl und das Verantwortungsbewusstsein. Selbst zu therapeutischen Zwecken werden Hunde eingesetzt, etwa bei Depressionen, Herzinfarktpatienten und bei Blutdruckproblemen.

Zu den hervorstechenden Eigenschaften der Schäferhunde zählen deren Wendigkeit und Flinkheit. Ins Englische übersetzt: „agility". Bei Ihren Agility-Wettbewerben durchlaufen die Hunde, geführt vom Hundeführer, einen Parcours, der aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengestellt ist. Hierbei laufen die Hunde frei und reagieren nur auf die Stimme und die Körpersprache des Hundeführers. Dies erfordert ein hohes Geschick und gutes Zusammenspiel bei Mensch und Hund.
Ich wünsche Ihnen spannende Wettbewerbe und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!

Bernd Busemann
Justizminister
 
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